Geschichte
Im Altertum vor etwa 2000 Jahren, wird die Ostsee in der Germania des Tacitus erwähnt als Mare Suebicum. Schon zu dieser Zeit wurde die Ostsee als Handelsweg genutzt. Von hier aus gelangte der begehrte Bernstein, der an der Ostsee gefunden wurde, in alle Bereiche des römischen Reiches. Exportwaren waren Felle und Pelze. Aber auch römische Erzeugnisse, wie Keramikwaren, Weine und Öle gelangten über die Ostsee in den Norden.
Auch die Hansezeit war wichtig für die Ostsee. Eine große Rolle spielte die Hochmittelalter Zeit, da die Ostsee als Verkehrs- und Handelsweg in ganz Europa genutzt wurde. Dies sind auch immer wieder gute Ostsee Urlaubstipps. Alle Orte, die unmittelbar an der Ostsee lagen, schlossen sich zu einem Bund der Hanse zusammen und machten in der Zeit einen großen Reichtum. Die wichtigsten Städte an der Ostsee waren Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Stettin, Danzig, Königsberg, Memel, Riga, Reval und Nowgorod.
Man bezeichnet die Ostsee auch als baltisches Meer bzw. baltische See. Warum die Ostsee, Ostsee heißt ist, weil man es auf die geografische Lage aus Sicht der Germanen bezieht. Aber auch eine Form ist das Aestenmeer, denn am weitesten östlich an der Mare Suebicum lebenden Menschen waren die Aesten. Dies war ein Volk von Tacitus in der Germania.
Auch in der Zeit der Weltkriege spielte die Ostsee eine enorme Rolle. Auch in der DDR- Zeit versuchten Bürger vom Osten in den Westen über die Ostsee zu fliehen, aber etwa 5000 schafften die Flucht nicht. Viele sind dann aber auch einfach dort geblieben und machen immer wieder Ostsee Camping. Der Leuchtturm Dahmeshöved diente als realistisches Ziel. Auch viele Schiffsunglücke passierten in der Ostsee, eins der schwersten war im September 1994, als die Ostseefähre M/S Estonia auf dem Weg von Tallinn nach Stockholm sank. Es starben bei diesem Unglück 825 Passagiere.